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Meditation - Versenkung in sich selbst durch Meditieren

Meditation entstand als ein Weg für Menschen, um ihr Bewusstsein von sich selbst zu vertiefen und das Verständnis von ihrem Dasein auf spirituelle Inhalte hin zu erweitern.

In Indien gibt es Zeugnisse, dass seit etwa dem zweiten Jahrtausend v. Chr.  Menschen sich darum bemühten, ihr Bewusstsein zu erweitern und ihr Wesen zu entwickeln. Sie finden sich in den gleichen Schriften, die auch dem Ayurveda und dem Yoga zugrunde liegen. In China entwickelte sich eine Schule der Meditation aus dem Taoismus, aus der der Zen Buddhismus hervorging. Dieser wiederum fand seinen Weg nach Japan.

Aber auch die großen abendländischen Religionen kennen Formen der Meditation: das Judentum in der Kabbala, das Christentum im Gebet und der Askese und der Islam im Sufismus.

In der Meditation soll der Einzelne die Begrenztheit seines eigenen Körpers seiner Wahrnehmung und letztlich seiner menschlichen Existenz überwinden, um sich mit einem übergeordneten Prinzip zu vereinen. Diese kann – je nach Ausrichtung – verschiedene Namen haben: Kosmos, Natur, Buddha, Gott, Tao. Diesem ursprünglichen Verständnis von Meditation steht die moderne Sichtweise gegenüber, die in der Meditation ein Mittel zur besseren geistigen und körperlichen Fitness sieht. Im Laufe der Geschichte haben sich viele Meditationsformen entwickelt, die sich unter dem Ordnungsprinzip „konzentrierende“ und „entfaltende“ Methoden zusammenfassen lassen. Beim konzentrierenden Prinzip wird versucht, die Aufmerksamkeit auf einen einzigen Gegenstand zu richten, Umweltreize auszublenden und das Bewusstsein vollkommen auf dieses Objekt zu konzentrieren. Die entfaltenden Methoden leiten den Meditierenden dazu an, keinen Gedanken mehr zu haben. Dabei werden die Außenreize nicht ausgeschlossen, sondern aufgenommen, aber vom Bewusstsein nicht bewertet, erklärt oder verarbeitet.

Meditation ist kein Verfahren, um Störungen oder Krankheiten zu heilen. Es wird jedoch ihre entspannende Wirkung genutzt, um Stress abzubauen. Sie wird empfohlen bei Angststörungen und Phobien, chronischen Schmerzen oder erhöhtem Blutdruck.

 


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© Wellness-Hotels & Resorts GmbH - Alle Rechte vorbehalten - 8. Mai 2016, 12:30 Uhr
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