Glühwein, Plätzchen, fette Braten: Jetzt ist die Zeit der Weihnachtsfeiern. Auch wir haben in diesem Jahr beschlossen unsere Weihnachtsfeier ganz traditionell in den Wochen vor dem Heiligabend zu feiern (anders als im Vorjahr, wo wir die Feier in den April verlegt hatten). Und so zog das Team der Zentrale der Wellness-Hotels & Resorts letzten Freitag voller Vorfreude los. Und auch voller Spannung, denn auf der Speisekarte stand ein 11 Gang Tapa Gänsemenü. Nach den ersten zwei Gängen scherzten wir noch, dass bei den sehr leckeren, aber auch sehr kleinen Portionen, wohl der ein oder andere hungrig nach Hause gehen muss. Viereinhalb Stunden später beim Nachtisch (ein gratiniertes Schockoladengänschen) schafften es aber nicht mehr alle, ihren Teller leer zu essen. Wir waren mehr als gut gesättigt und bester Laune. Die Stimmung war sogar so gut, dass der anwesende Pianist dazu überredet werden konnte, mit uns ein Ständchen zu spielen.
Unsere Weihnachtsfeier war also ein sehr gelungener Abend, wie es sicherlich auch die meisten Feiern sind. Doch es ist jedes Jahr das Gleiche: In den Wochen vor Weihnachten reiht sich eine Weihnachtsfeier an die nächste, stehen der Weihnachtsmarkt-Besuch mit Freunden und das Gänse-Essen mit der Familie im Kalender. Schnell werden dann zuviel fettiges Essen und Glühwein für den Magen schwer verdaulich. Am nächsten morgen trübt dann Unwohlsein die Erinnerung an den schönen Abend. Aber mit ein paar Tipps und Tricks meistern Sie den Feiermarathon ganz leicht.
Tipps gegen den Kater und das Völlegefühl
Wenn nach dem Essen dann ein Völlegefühl eintritt, greifen viele immer noch zu dem beliebten „Verdauungsschnaps“. Der Alkohol verbessert die Verdauung aber nicht, sondern ist sogar kontraproduktiv, weil die Fettverbrennung gehemmt wird. Besser ist ein Espresso nach dem Essen. Dieser bringt mit seinen Bitterstoffen die Verdauung in Schwung. Auch andere Lebensmittel die Bitterstoffe enthalten, wie Artischocke, Majoran Liebstöckel und Ingwer fördern die Bekömmlichkeit schwerer Speisen.
Daneben sollte Bewegung das erste Mittel der Wahl sein. Denn zum Beispiel ein Spaziergang nach dem Essen bringt die Verdauung in Schwung und lindern so das Völlegefühl. Außerdem sorgt das Spazieren an der frischen Luft für einen klaren Kopf, wenn zum Essen etwas zu viel Alkohol getrunken wurde. Damit der Kater aber erst gar keine Chance hat, am besten zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser bestellen und nicht durcheinander trinken, sondern bei einem Getränk bleiben.
Leicht durch die Weihnachtszeit
Länger als mit dem Völlegefühl oder dem Kater, hat manch einer mit den zusätzlichen Pfunden zu kämpfen, die sich nach den Festtagen auf den Hüften angesammelt haben. Aber mit kleinen Tricks schafft man es trotz der vielen Leckereien auch Gewichtszunahme durch die Weihnachtszeit. Oberstes Gebot dazu: Bewusst genießen! Es ist besser die weihnachtlichen Köstlichkeiten in kleinen Portionen ganz bewusst zu essen, als sich diese komplett zu verbieten. Außerdem können besonders fettige Beilagen wie Pommes gegen die gesünderen Pellkartoffel getauscht und anstatt eines schweren Nachtischs ein leichter Obstsalat gewählt werden.
Nicht zuletzt gilt aber: Wer sich normalerweise gesund ernährt, darf an Weihnachten auch einmal über die Stränge schlagen.







