Wenn jemand zu mir sagen würde: „Koch für deine Gäste doch nächstes Mal etwas typisch Regionales.“; dann müsste ich erst einmal nachdenken. Denn was ist eigentlich ein für meine Region typisches Gericht? Eins, das die Menschen anderer Regionen vielleicht nicht kennen und das mit meiner Region verbunden wird? Interessant ist, dass jeder Einzelne diese Frage unterschiedlich beantworten wird. Denn manchmal umfasst eine regionale Spezialität einen ganz kleinen Raum, und manchmal einen ziemlich großen.
Viele möchten, wenn sie verreisen, die Region, die Stadt oder das Land gerne kennenlernen: die Eigenarten, die Kultur und natürlich das Essen. In unseren Partnerhäusern wird Individualität groß geschrieben – und dazu gehört auch im großen Maß Regionalität. Einige Beispiele, was Regionalküche bedeutet kann, haben wir im folgenden aufgeführt:
Beginnen wir ganz im Norden: Typischerweise verbinden wir damit vor allem eins: Frischen Fisch. Genau den findet man im Fischers Fritz – dem Restaurant im Hotel Birke in Kiel. Frischer Fisch, aber auch andere typisch norddeutsche Spezialitäten wie Deichwiesenlamm und Wild aus Holsteinischer Jagd werden frisch serviert. Verwendet werden überwiegend regionale Produkte von Unternehmen, die Wert auf fairen Handel und Nachhaltigkeit legen. Und damit das so bleibt und die schleswig-holsteinische Ess- und Küchenkultur weiter gestärkt wird, ist das Hotel Mitglied von „Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.“, der die nachhaltige handwerkliche und ökologische Lebensmittelproduktion und Küche in Schleswig-Holstein fördert.
Als nächstes werfen wir einen Blick ins Hochsauerland, nach Schmallenberg, wo inmitten der Natur das Hotel Deimann steht. In der Hofstube herrscht ein familiäres, charaktervolles Ambiente, bei dem man dem Koch in der offenen Showküche beim Zubereiten der frischen Speisen, zuschauen kann. Saisonal Gerichte in zwei wechselnden Menüs werden angeboten: Jetzt im Herbst beispielsweise mit Kürbis und Gans. Moderner Einfluss und regionale Akzente spielen hier eine große Rolle und laden dazu ein, die Region auch kulinarisch kennenzulernen.
Bodenständig, saisonal, heimisch: So kann man die Bayerische Küche im Hotels Eisvogel beschreiben. Von der Brotzeit über bayerische Burger bis hin zur traditionellen Nachspeise „Apfelradl“: Wer die regionale Küche in Bayern kennenlernen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Mit der Höchstauszeichnung beim Wettbewerb „Bayerische Küche“ des Bayerischen Landwirtschaftsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ ist das Hotel Eisvogel daher auch aus guten Grund ausgezeichnet.
Unsere Betrachtungen führen uns abschließend noch in den tiefen Süden Deutschlands, genauer gesagt ins Hubertus Alpin Lodge & Spa. Nachhaltigkeit, Tradition und Regionalität spielen hier eine wesentliche Rolle und die Gäste bekommen hier die Gelegenheit, unterschiedliche heimische Gerichte aus lokalen Produkten zu probieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Berglar-Stube und Bauernstube – um nur zwei der fünf Restaurants des Hauses zu nennen. Außerdem besteht durch den kleinen Laden „Traubels Speiss“ die Möglichkeit, regionale Produkte auch für Zuhause einzukaufen. Eine regionale Besonderheit ist Sig – eine Art Karamell aus dem Bregenzerwald. Da er oft als Schokoladenersatz verwendet wird, trägt er auch den schmackhaften Namen „Wälder Schokolade“.