
Die heilende Kraft des Meeres spürt man bei Thalasso deutlich. (Bild: Uwe Wagner / aboutpixel.de)
Der Geruch von Salzwasser liegt in der Luft, Möwen kreischen im Wind und die Wellen schlagen mit aller Wucht gegen den Strand, hinterlassen geschwungene Dellen im Sand. Da zu stehen, mit dem Blick aufs Meer, das ist Eintauchen in den Moment. Klingt vielleicht abgedroschen, aber es ist ein Wellness-Moment: Sinne und Geist stehen auf Empfang, der Körper entspannt, Stress fällt ab. Das Meer hat heilende Kräfte.
Schon Hippokrates schickte seine Patienten ans Meer. Denn „thalassa“ - so der griechische Name für Meer - half bei Gelenkerkrankungen ebenso wie bei Störungen der Haut und Atemwege. Daran hat sich auch 2500 Jahre später nichts geändert. Die Wissenschaft hat die Bestandteile des Meerwassers untersucht: Sie regen den Stoffwechsel an, lindern Hautprobleme. Neben Bädern mit Meerwasser und Inhalation der aerosolhaltigen Luft gehören zu Thalasso auch Massagen und Packungen mit weiteren Produkten des Meeres, wie Algen, Schlick oder Plankton. Und natürlich viele, viele Strandspaziergänge…
Thalasso ist übrigens vor allem in Frankreich und Tunesien verbreitet. Aber Deutschland holt nach. Seit ein paar Jahren gibt es an der Ostsee das einzige Original-Thalasso-Zentrums des Landes. Das darf sich so nennen, weil es unmittelbar am Meer liegt und daraus auch via Pipeline das Wasser für seine Anwendungen zieht. Also keine Salztütchen, die ins Badewasser geleert werden. Zudem stützt sich die Kur (von Schnuppertag bis zu mehreren Wochen ist alles möglich) auf ein medizinisch-therapeutisches Konzept. Wer in diesem verregneten deutschen Sommer authentisches Thalasso erleben möchte, dem empfehlen wir ein Wellnesswochenende im Hotel Neptun. Das ist übrigens auch für Familien mit Kindern geeignet!
(Bild: Uwe Wagner / aboutpixel.de)






