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Abschalten und „off“ sein



Wenn der Strom der Mails im Posteingang nicht abreißen will, das Diensthandy selbst am Wochenende klingelt und man auch in der Freizeit mehr durchs Netz als durch die Wellen surft, dann wird es Zeit für „Me-Time“. Die Dauererreichbarkeit für Kollegen und Freunde zehrt an unseren geistigen Ressourcen und ruft nach einem neuen Bewusstsein für regelmäßige Pausen im Kommunikationsfluss. Nach Zeiten, in denen man einfach mal „off“ ist, nach Auszeiten.

Einfach mal off-sein

Wer nach einem anstrengenden Meeting mal bewusste fünf Minuten im Park verbracht hat, statt mit den Kollegen in die Kantine zu gehen, der weiß wie hilfreich und wohltuend schon diese Mini-Auszeiten sind. Momente, in denen man das Handy ausschaltet und sich vom beinahe vergessenen Gefühl der Nichterreichbarkeit durchfluten lässt. Nur ich und meine Wahrnehmung des Augenblicks. Natürlich zählt auch die wöchentliche Yoga-Stunde am Dienstagabend zur „Me-Time“ oder die sonntägliche Wanderung durch erdig duftende Wälder. Sogar der sporadische Museumsbesuch, den man mit sich allein unternimmt, zählt dazu. Wichtig ist die bewusste und konsequente „Off-Zeit“. Denn nur so kann der Geist „das System“ mal kurzfristig runterfahren und für den nächsten Neustart optimieren.

Als hilfreich haben sich feste Verabredungen mit sich selbst erwiesen. Denn wie in anderen Zusammenhängen auch, unterstützen kleine Rituale eine erwünschte Verhaltensänderung. Wer also mehr „Me-Time“ in seinem Leben haben möchte, sollte sie sich in kleinen, aber regelmäßigen Portionen einplanen. Denn je häufiger man das macht, umso effizienter nutzt man diese Augenblicke mit sich allein. So gesehen ist „Me-Time“ nicht nur ein Weg, um die eigenen Bedürfnisse wieder deutlicher zu erspüren, sondern zugleich ein guter Schutz vor dem Ausbrennen.

Und wann sind Sie das nächste Mal „off“?

Tanja

Über 

Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺

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