Für alle, die mich kennen, ist das schon ganz schön ungewöhnlich. Als Zumba-Groupie und Energiebündel in allen Gassen habe ich mit einem ganz besonderen Hobby angefangen: Ich habe begonnen zu Stricken. Eine Beilage in einer Zeitschrift war eigentlich der Auslöser und hat mich magisch angezogen. Man kann heutzutage so viele schöne gestrickte Kleidung und Accessoires entwerfen, die ziemlich stylisch wirken. Aber am meisten gereizt hat mich das Erlebnis für alle Sinne: die schöne, weiche Wolle, die beim Stricken durch die Hände fließt. Und vor allem die beruhigende Wirkung, wenn man als ‚Nebenbeschäftigung‘, zum Beispiel beim Fernsehen, mit den Händen arbeitet.
Wo finde ich nur einen Woll-Laden meines Vertrauens?
Deshalb ging es erstmal in der eigenen Stadt auf Abenteuer-Reise. Einen netten Woll-Laden habe ich zum Glück ganz in meiner Nähe in einer idyllischen Seitenstraße gefunden, fast direkt auf meiner Samstags-Shopping-Route.
Die Verkäuferin war supernett, hat mitgedacht was die Kosten für ‚Anfängerwolle‘ betraf und mich ganz geduldig beraten.
Noch mehr Unterstützung bekomme ich durch meine Mutter und Schwiegermutter, die mich sehr bereitwillig beim Start meines ersten Projektes - ein eigener Schal - unterstützt haben.
Auf einmal finde ich auch jede Menge Gleichgesinnte, die meine Leidenschaft teilen.
Zum Beispiel auch die Frauen, die am letzten Wochenende ganz entspannt im Spa-Garten des Wellness-Hotels ihre Stricknadeln gezückt haben. Oder meine Mädels, mit denen ich mich letztens getroffen habe.
Mein sechsjähriger Sohn ist auch ganz begeistert. Er fand in eben dieser besagten Zeitschrift Dino’s und Pinguine, die ich unbedingt für ihn stricken soll. Da das mit dem ganzen Zu- und Abnehmen eher etwas für Fortgeschrittene ist, muss ich ihn noch ein wenig vertrösten. Ich freu mich aber schon auf diese Herausforderung!








